2018
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„Westfalen haut auf die Pauke“

 

Glänzende Gala gefällt den Jecken


Mit spektakulären Sprüngen begeisterten die Gardetanz-Solistinnen der Stadtgarde Rheine bei ihrem Medley gleich zum Auftakt des Programms während der Generalprobe zur Fernseh-Gala „Westfalen haut auf die Pauke“ am Donnerstagabend in der Halle Münsterland..

 

Münster - 

In der Halle Münsterland ist es wieder Zeit für „Westfalen haut auf die Pauke“. Jeweils 1100 Narren haben dabei an zwei Abenden gehörig Spaß. Die TV-Aufzeichnung wird am Karnevalsdienstag ausgestrahlt.

Von Helmut P. Etzkorn 
 

„Wir zeigen heute dem Rheinländer, wo der Frosch die Locken hat“, meint Moderator Dr. Uwe Koch um 19.59 Uhr zu den rund 1100 Narren im Congress-Saal in der Halle Münsterland. 60 Sekunden später beginnt die Fernseh-Aufzeichnung „Westfalen haut auf die Pauke“. Angekündigt ist die jecke Elite aus der Region, die mit ihren besten Beiträgen am Karnevalsdienstag 120 Minuten im WDR-Fernsehen glänzen wollen. Erst danach sind die Düsseldorfer mit ihrer Gala im Programm „Alles unter einer Kappe“ zu sehen. Die rheinisch-westfälische Spaßmischung lockt immer rund eine Millionen Zuschauer vor die Mattscheibe, regelmäßig stechen die als so dröge geltenden Münsterländer die Fröhlichkeits-Profis vom Rhein in der Gunst des Publikums aus. Diesmal wird es wohl nicht anders sein. Die Gala überzeugt mit vielen Hochkarätern. Allen voran das zunächst unscheinbar wirkende Comedy-Duo „Horst und Hilde“. Spätestens als Münster ein Thema in der Bütt wird, werden die beiden Akteure zu den Gewinnern im fast fünfstündigen Abendprogramm. „Münster, eine Stadt der Sieger. Aber fußballtechnisch nur dritte Liga“, meinen die Humoristen. Und legen ein paar Kalauer nach, die beim Publikum gut ankommen.

Absolut akrobatisch präsentieren sich einmal mehr die „Dreamboys“ der Grafschafter Prinzengarde Rietberg. Ihre Bühnenshow „Jahrmarkt“ vereint Perfektion, Leichtigkeit und Witz. Zugabe-Rufe, die im engen Aufzeichnungsplan des Westdeutschen Rundfunks zwangsläufig zur Verlängerung führen. Weil es vor der Gala schon einen Empfang mit reichlich Bier im Foyer gegeben hat, nimmt die Aufmerksamkeit des Publikums in der hinteren Saalhälfte schnell ab. Alle Büttredner nach 22 Uhr bekommen das zu spüren, ihre Vorträge gehen im allgemeinen Palaver leider unter. Mit der Konsequenz, dass noch in der Nacht das Programm für die zweite Aufzeichnung am Freitagabend umgestrickt wird. Feuerwehrmann Alfons Abeln und Hausmeister Bolle (Jörg Burghardt) fallen raus. „Das ist ja gerade der Sinn einer Generalprobe“, so Cheforganisator Rolf Schröder. Was spät noch funktioniert, sind Stimmungsbands wie „Landeier“ oder „Kraut und Rübe“, die erstmals am Start sind und um 1 Uhr ein glänzendes Finale hinlegen.

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